Bewusste Zeit

 

fotolia - Le sable du temps © ALTABENA -

fotolia – Le sable du temps
© ALTABENA –

Jetzt ist mir eine Stunde meiner Zeit durch die Finger geronnen wie Sand. Weg. Unwiederbringlich. Aber war das überhaupt ein Verlust?  Was habe ich in der Stunde gemacht? Telefoniert, im Internet gesurft, die Füße hochgelegt, in die Wolken geschaut, Freunde getroffen? Und wie bewerte ich diesen Zeitvertreib? Oder war es eine Beschäftigung, zielgerichtet oder eher planlos? Es kommt auf meine innere Einstellung an.

Erlaube ich mir Zeitinseln, in denen ich meine Batterien wieder auflade, in denen ich Dingen oder Beschäftigungen nachgehe, die mir Kraft und Freude bringen?

Oder fühle ich mich, vielleicht wie meine Kollegen, die Eltern oder andere Bezugspersonen, in einem Hamsterrad, das niemals anhält?

Ja, da gibt es die Zeiten, in denen mir andere vorgeben, was ich zu tun habe. Der Chef, die Arbeitsabläufe, die Notwendigkeiten, die Familie, die Verantwortung für….

Und es gibt die kleinen und die größeren Zeitinseln, die ich selbstbestimmt gestalten kann. Erlaube ich mir, diese Zeit zu genießen, sie nur für mich und meine Bedürfnisse zu verwenden?

Weiß ich, wodurch ich meine Batterien wieder aufladen kann, was ich brauche jenseits der Grundbedürfnisse wie Nahrung, Kleidung, Schlaf, Arbeit? Ist es Bewegung, Sport oder ist es Kommunikation, Austausch oder eher Erholung, Wellness, Ausspannen?

 

 

 

 

 

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