Die Fülle und die Glaubenssätze

© Wolfi30 - Fotolia.com

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Es ist Sommer, die Blumen stehen in üppiger Pracht, die Felder sind golden von reifem Weizen, die Obstbäume biegen sich unter der süßen Last. Und mitten darin steht ein Mensch. Kann er diese Fülle sehen, sie genießen, sie ertragen? Auch außerhalb seines Urlaubs, außerhalb einer Auszeit? Kann er oder sie diese Abbundanz annehmen als eine Form menschlicher Erfahrung?

Ja, jeder Mensch darf auch die Erfahrung von Fülle und Überfluss machen. Es ist genug und mehr als genug von allem für uns da. Wir dürfen uns erfahren als ein Teil eines großen Ganzen.

Es gibt für uns Menschen die Zeit der Vorbereitung des Ackers, die Zeit des Säens, die Zeit des Erntens und auch die Zeit des Weitergebens des Erworbenen. Dies alles sind zutiefst menschliche Erfahrungen, die wir auf viele Bereiche des Lebens übertragen können: Unser eigenes Leben, die Famiie, den Beruf.

Doch da gibt es noch die vielen Glaubenssätze, die Stolpersteine, aufgeschnappt von den Anderern, niemals ausgesprochene und doch bekannte Leitsätze in der Familie, eine Philosophie eines Unternehmens. Wie sie alle heißen? „Reichtum ist nur etwas für andere“, „reich und gesund geht nicht zusammen“, „wir ernähren uns nur von der ehrlichen Arbeit unserer Hände“, „nur das Altbewährte ist wertvoll“, „das haben wir schon immer so gemacht“ und wie sie alle heißen mögen.  Ist es da ein Wunder, wenn immer das letzte Quentchen Glück fehlt, wenn das Vorhandene zwar reicht, aber eben nur immer knapp?

Wir sind jedoch frei, uns neue Leitsätze zu kreieren, uns als ein Teil der Fülle zu sehen, sie anzunehmen und auch gerne weiter zu geben.

Wann fangen Sie damit an?

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