Corona – Das Hamstern und unsere Ängste

Durch Covid-19, einen neuen Krankheitserreger, der sich weltweit ausbreitet, sind viele Menschen sehr besorgt, ja manche sogar in  Panik.

Hamsterkäufe von Lebensmitteln, Schutzmasken und Toilettenpapier geistern durch die sozialen Medien und schüren bei noch mehr Menschen Angst und Schrecken.

Was geschieht hier?

Manchmal melden sich bei uns Ängste, die sich in dieser starken Ausprägung aus der momentanen Situation nicht erklären lassen. So wie das Hamstern von Toilettenpapier bei einer Erkrankung, die keine Symptome von Durchfall verursacht.

Woher kommt das und was sind Grundbedürfnisse?

Krieg erzeugt Angst

In einer Situation gefühlter Bedrohung meldet sich unser ältester Teil des Gehirns, das Stammhirn, von manchen auch das Reptiliengehirn genannt, und fordert uns vehement auf das Überleben, die Erfüllung der Grundbedürfnisse, zu sichern. Nahrung, Kleidung, Wohnen, Fortpflanzung, Zugehörigkeit gehören zu diesen Grundbedürfnissen. Da wir uns jetzt nicht im Krieg befinden, wir nicht fliehen müssen, bleiben die Grundbedürfnisse nach Wohnen und Kleidung erfüllt. Durch das Gefühl von Gefahr glauben wir aber, unbedingt etwas Vorbeugendes tun zu müssen; daher stürzen sich viele auf das Sicherstellen des Grundbedürfnisses Essen. Und eben auch dessen, was nach dem Essen kommt und wofür wir Toilettenpapier benötigen. Und das ist auch noch unbegrenzt haltbar, also genau geeignet, um unser Bedürfnis nach Vorrat zu befriedigen. Wir sehen den Vorratsberg und denken, „Jetzt habe ich etwas Wichtiges getan, um das Überleben zu sichern“.

Und warum ist das in anderen Ländern anders?

Wie wird in einem Post geschrieben? In Frankreich hortet man Rotwein und Kondome, in Irland Whisky und bei uns Klopapier. Jede Nation hat eigene, kulturell geprägte Vorstellungen, was die wichtigsten Grundbedürfnisse sind. Und jedes Volk hat eigene Erfahrungen von Entbehrungen in den letzten Weltkriegen gemacht. Diese Erfahrungen wurden nicht nur in Erzählungen in der Familie weitergegeben, sie können sich so tief in den Erfahrungsschatz vieler eingegraben haben, dass sie kollektiv unterbewusst an die nächste Generation(en) weitergegeben werden können.

Was sind meine Ängste und was kann ich daraus lernen?

Was mache ich nur mit meinen Ängsten?

Wir können hinschauen, welche Ängste sich bei uns in einer gefühlten Krise besonders stark bemerkbar machen und wir können uns fragen, wie sehr sie uns beeinträchtigen.  Woher kommen sie? Sind dies wirklich meine eigenen Ängste? Wem sonst könnten sie gehören? Von wem habe ich sie übernommen?

Zur Beantwortung der Fragen können wir zuerst in unserem eigenen Leben in die Kindheit und Jugend schauen. Wir können in unserer Familie rückwärts schauen, also zu Eltern und Großeltern, denn von ihnen haben wir so manches bewusst oder unbewusst übernommen. Aber manche Ausprägungen von Angst, Furcht, Panik kommen auch aus einer noch weiter zurückliegenden Generation. Manchmal liegt der Auslöser für Ängste und Traumata auch in einer unserer eigenen früheren Inkarnationen.

Wie es leichter wird?

Wenn diese Ängste so stark sind, dass Sie sich in Ihrem täglichen Leben eingeschränkt fühlen, Ihrer Lebensfreude beraubt, dann dürfen Sie gerne mit mir gemeinsam hinsehen. Bei der Arbeit auf der persönliche Zeitline, auch Timeline genannt, können wir zu dem Zeitpunkt zurückgehen, an dem die Furcht ihren Anfang nahm. Dabei muss man aber nicht mehr in die unterschiedlichen Ängste eintauchen, sondern wir bleiben ganz im sicheren „Hier und Jetzt“. Wir klären die Ursachen und dann lösen wir sie gemeinsam behutsam ab.

So werden Sie wieder frei für ein selbstbestimmtes Leben in Freude und Zufriedenheit.

Wir Menschen dürfen uns entscheiden, welchen Energien wir in unseren Leben Raum geben. Der Angst oder dem Vertrauen und der Freude.

Seien Sie mutig!

Ich stehe Ihnen gerne am Telefon unter 06151/148691 oder auch per Skype zur Seite.

Die Rechte für beide Bilder sind bei U. Hellmann


Kommentare

Corona – Das Hamstern und unsere Ängste — 2 Kommentare

  1. Angst, Gelähmtheit, nicht vorwärts kommen, all diese Dinge gehören zusammen. Wenn ich eines ganz sicher weiß, Ursula Hellmann kann das alles auflösen. Ich selbst habe es am eigenen Leib erfahren. Es ist nicht spooky, nein, man muss nur offen sein für alles. Ich bin ein Mensch, der mit beiden Beinen fest am Boden steht.
    Dann passiert was und man verliert den Halt.
    Ursula kann ich jedem weiter empfehlen. Es ist wie ein Wunder, wenn sie mit einem arbeitet.
    Vielen Dank nochmal an dieser Stelle.
    Alles Liebe Uschi

  2. Wenn Angst dich lähmt und du das Gefühl hast wie das Kaninchen vor der Schlange zu sitze , dich deine Angst fesselt und einschränkt, dann ist ein Anruf bei Frau Hellmann ein mutiger und hilfreicher erster Schritt um sich aus der Umklammerung wieder zu lösen.

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