Lanas Weg in den Hundehimmel

Golden Retriever auf einer grünen Wiese mit Blumen

Vor einigen Wochen kontaktierte mich eine Bekannte, nennen wir sie Karin. Karin betreute gerade den Hund ihrer Mutter, Hundedame Lana. Lana war der Hund ihrer Eltern und verbrachte gerne Zeit in Haus und Garten meiner Bekannten. Hier durfte Lana einfach nur sie selbst sein. Sie genoss diese unbeschwerte Zeit sichtlich.

Lanas Auftrag

Lana war schon einige Jahre der Hund von Karins Eltern und ein echtes Familienmitglied. Vor einigen Monaten starb der Vater von Karin. Der Tod des Ehemannes war ein schwerer Schlag für Karins Mutter. Sie schenkte Lana all ihre Aufmerksamkeit und Zuneigung. Aber sie gab ihr auch einen Auftrag: Sie wollte nur noch so lange am Leben bleiben, wie auch Lana noch bei ihr bleiben würde, so lange, wie Lana sie brauchen würde.

Lanas Bürde

Hunde haben übernehmen oft eine spezielle Aufgabe für ihre Herrchen oder Frauchen. Hier war es diese Verknüpfung der beiden Leben, dieser Auftrag dafür zuständig zu sein, wie lange Frauchen noch am Leben bleiben sollte. Das war eine enorme Bürde für Lana. Sie war kein junger Springinsfeld mehr. In Menschenjahre umgerechnet war sie schon eine ältere Hundedame. Und sie litt selbst an mehreren schweren Krankheiten. Dieser Auftrag nahm Lana fast die Luft zum Atmen, deshalb wurde sie zusätzlich auch noch sehr kurzatmig.

Lanas Botschaft

Ich hatte einmal erwähnt, dass ich auch mit Tieren Kontakt aufnehmen kann, und daran erinnerte sich Karin, als sie Lana einen Nachmittag bei sich hatte. Sie rief mich an, um zu fragen, ob ich mit Lana reden könnte, denn sie kam ihr so bedrückt vor. Dann hielt sie Lana den Hörer hin und Lana zeigte mir mit ein paar gequälten „Wuffs“, wie sehr diese Situation sie belastete. Sie war nur noch müde und erschöpft.

Ich erhielt von Lana die Botschaft, dass ihre Kräfte rapide schwanden und sie am Ende ihres irdischen Daseins angekommen war. Aber sie fühlte sich verpflichtet zu bleiben, damit Frauchen am Leben bleibt. Das quälte sie sehr und hinderte sie daran zu gehen.

Die Verantwortung auferlegt zu bekommen, dafür zu sorgen, dass ein anderes Lebewesen, Tier oder Mensch, am Leben bleibt, ist eine so gewaltige Aufgabe, die keiner Seele zugemutet werden sollte. Keinem Menschen und auch keinem geliebten Haustier.

Lana darf gehen

Als ich Karin die Bilder erklärte, die Lana mir als Nachricht gegeben hatte, war es ihr ein Anliegen, Lana von dieser Aufgabe zu entbinden. Sie sagte Lana, dass sie die Verantwortung für Frauchen loslassen darf. Sie darf ab sofort ihren Weg als Hund selbstbestimmt gehen. Dankbar nahm Lana an, dass sie von ihrer großen Aufgabe entbunden wurde. Und danach wurde Lana ruhiger und wieder ausgeglichener.

Lana geht in den Hundehimmel

Drei Tage später verschlechterte sich Lanas Gesundheitszustand rasant und sie zeigte, dass sie nun bereit war zu gehen. Und sie durfte, im Kreis ihrer Menschenfamilie, über die Regenbogenbrücke in den Hundehimmel gehen.

Wenn auch Sie etwas mit Ihrem Haustier klären wollen, dann können Sie gerne mit mir Kontakt aufnehmen.

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