Bloggen und die Technikangst

Bildrechte: U. Hellmann

Bildrechte: U. Hellmann

Gerade gibt es so viele interessante Impulse, wie man seinen eigenen Blog voranbringen kann, wie man sichtbarer wird, aber dazu muss man sich in etwas vertiefen, was mir so gar nicht liegt: Die Tiefen und Untiefen der Technik.

Und dazu muss ich eines tun: Mich aus meiner Komfortzone herausbegeben und mich der Technik widmen: Bits und Bites,Themes und Plugins und noch so viel mehr, dass mir ganz schwindelig wird.

Und da gibt es jemanden, der mit seinem Know-how zum einen inspiriert und viel Information und technische Hintergrund teilt, zum anderen auch das Tempo vorgibt, in dem ich mich jetzt dieser Herausforderung stelle, das ist Markus Cerenak mit seinem Blog:  http://www.markuscerenak.com/XXX, der sein BlogMomentum 2016 mit anderen teilt. Zuckerbrot und Peitsche, aber auf eine charmante Art, wie ich sie an den Österreichern liebe.

Schöne neue virtuelle Welt, ich komme.


		

Ein besonderer Freund ist vorausgegangen

friedhofs-elfePlötzlich und unerwartet

sehe ich einen wunderschönen und zugleich erschütternden Post auf Facebook: Ralf Zunker, ein hervorragender Lehrer, Motivator und unermüdlicher Ergründer der Potenziale der Menschen ist unerwartet, viel zu früh, verstorben.

Welch ein schönes Bild von ihm noch einmal zum Abschied gepostet wurde. Und welch bewegende Worte für ihn gefunden wurden.

Was durfte ich bei diesem besonderen Menschen lernen?

Sich nicht zu beschränken, stets neugerig und offen für Neues zu sein. Ein wunderbarer Lehrer, den ich auch bei Stephan Landsiedel und dessen NLP Institut treffen durfte.

Ralf Zunker war ein Mensch, der durch sein enormes Wissen und sein Interesse an den Dingen hinter den Dingen vielen Menschen helfen konnte. Ganz besonders auch dabei, innere Blockaden zu entdecken und zu lösen sowie die eigenen Potenziale aufzuspüren und im täglichen Leben einzusetzen, anzuwenden, um zu wachsen und den Platz im Leben zu finden und einzunehmen, der für einen selbst der richtige ist. Und das alles mit einer großen Lebendigkeit und Präsenz.

Dafür hat er einen Raum geschaffen, in dem er den Menschen all sein Wissen weitergab, die Zunker Academy. Gemeinsam mit wunderbaren Lehrern bot er Entwicklungs- und Entfaltungsmöglichkeiten. Und ich wünsche ihnen allen, dass sie ihre fruchtbringende Arbeit weitertragen können, auch wenn sein Institut nun einen anderen Namen tragen wird.

Und nach meiner großen Betroffenheit stellt sich mir die Frage:

Was soll am Ende meines Lebens über mich gesagt werden?

Wen habe ich glücklich gemacht, wen ein Stück des Weges begleitet, wem weitergeholfen? Welche Idee, welches Konzept, welcher Impuls, den ich geben konnte, wird bleiben, auch wenn ich in dieser Erdenhülle nicht mehr sein werde?

Was möchte ich an meinem jetzigen Leben verändern, wenn ich mir meiner Endlichkeit bewusst werde?

Ich darf jede Stunde, jeden Tag als ein Geschenk ansehen. Ich darf meine Familie und Freunde um mich sammeln, Zeit mit ihnen verbringen und gute Gespräche führen. Und ich darf den Sinn in meinem Leben finden und mehr und mehr leben. Und ich darf mich fragen:

Wo darf ich ein Segen sein?

Diese spannende Frage werde ich nun verstärkt in die Arbeit mit den Menschen einbinden, die vertrauensvoll zu mir kommen, denen ich Orientierung geben und deren Weiterentwicklung ich mit meinen Fähigkeiten unterstützen darf.

Und dabei dürfen wir auch erspüren, ob Sie eventuell jemandem, der schon vorangegangen ist, noch etwas sagen wollen, oder etwas mit ihm klären möchten. Auch dabei unterstütze ich Sie mit meinem besonderen Einfühlungsvermögen und absoluter Diskretion.

 

 

Wie komme ich nur ins Schreiben?

Fotlolia: Bildrechte Dennis Kadackii

Fotolia: Bildrechte Dennis Kadackii

Jeden Monat einen Beitrag für meinen Blog zu schreiben, das ist manchmal eine Herausforderung. Und dann habe ich die wunderbaren Schreibinspirationen von  Anne-Kerstin Busch kennengelernt, die Autoren wertvolle Hinweise sowohl für ihren Blog, Flyer oder Webseiten gibt und sogar besondere Anleitungen für das Erstellen eines Buches bis hin zur Veröffentlichung bereit hält.

Anne-Kerstin Busch hat gerade eine dreiwöchige Tagebuch Challenge abgeschlossen, bei der man 21 Tage lang Anregungen, Tipps und Übungen erhielt, um jeden Tag in ein spezielles Tagebuch zu schreiben.

Frau Busch hat effektive Übungen entwickelt, mit denen man mit Leichtigkeit das richtige Gefühl  generieren kann, mit dem man in den eigenen Schreibfluss kommen kann. Eine Vielzahl von Impulsen wurde gegeben, um auf eine neue, vielleicht bisher noch nicht erprobte Weise Themen für das Schreiben zu finden. Dazu zählt auch das Schreiben an neuen Orten. Nein, nicht nur vor dem heimischen Computer oder Tablet, die Ideen reichen vom Cafe über die freie Natur bis hin zu ausgefallenen Locations.

Ja, es macht einen Unterschied, mit welchem Medium man schreibt, welche Haptik Stift und Papier oder eben Computer oder Tablet haben. Wobei der Akt des Scheibens auf Papier, also mit der Hand, noch einmal andere Prozesse im Gehirn ermöglicht, durch die andere Art der Hand-Auge-Kordination, als beim Schreiben mit einer Tastatur entstehen.

Besonders schön war die wertschätzende Art und Weise wie sie ihre Themen präsentiert und täglich auf die Kommentare, Rückmeldungen und Hilferufe eingeht, diese aufnimmt und das Positive an jedem Schritt der Autoren sehen kann. Dies hat zu einer besonders unterstützenden und respektvollen Gruppenatmosphäre beigetragen, die auch so von den Teilnehmern der Tagebuch Challenge weitergeführt wird. Eine wunderbare Gruppe von Schreibenden ist entstanden, bei der jeder seinen eigenen Stil, sein Tempo, seine Themen finden durfte.

Reich beschenkt mit einem Schatz an neuen Inspirationsquellen darf ich jetzt mit Leichtigkeit meine Themen finden, die mir und meinem Angebot entsprechen. Ich wünsche auch Ihnen einen so wunderbaren Schreibcoach wie Anne-Kerstin Busch.

 

 

 

Feiere Dich selbst, auch wenn Du kein Kind hast

Bildrechte: Ursula Hellmann

Bildrechte: Ursula Hellmann

Ein Artikel zum Muttertag hat mir dieses Thema wieder ins Bewusstsein gerückt; ein Artikel über die Traurigkeit kinderloser Frauen am und über den Muttertag.

Und dann sah ich sie vor meinem inneren Auge: Frauen, die mir bei der ersten oder spätestens zweiten Begegnung erzählten, wie gerne sie eigentlich Mutter geworden wären, aber das Kind wollte und wollte nicht kommen oder – was für diese Frauen noch viel schlimer war – das Kind wollte in der Schwangerschaft wieder gehen.

Einige der Frauen erzählten auch, dass sie vor etlichen Jahren, in einer anderen Phase ihres Lebens, bereits eine Abtreibung erlebt hatten, bevor sich der immer noch vorhandene Kinderwunsch einstellte.

Und bei weiteren Gesprächen zeigten sie sich auf einmal, die Ursachen für die Kinderlosigkeit: Tiefsitzende Traumata, eigene verstörende Erfahrungen in ihrer Kindheit, das Empfinden von Leid, das Menschen erfahren haben, denen sie sich nahe fühlten. Nein, es muss nicht Vergewaltigung gewesen sein oder ein eigenes Erleben, manchmal sind es auch die Erfahrungen von Müttern, Tanten, Großmüttern oder Freundinnen oder ….

Aber da war dieser Gedanke, „Das soll kein Kind mehr erleben müssen“. Kein Eigenes und kein Anderes.

Bei einigen der Frauen hat das sogar zu ihrem Berufswunsch beigetragen, sie wollen heilen, helfen, retten. Andere haben all ihre Energie in ihren Beruf gegeben, leisten dort hervorragene Arbeit, sind sehr erfolgreich, kommen kaum zum Nachdenken über sich und das Leben oder finden einfach nicht den richtigen Partner, den sie sich zur Erfüllung dieses Wunsches nach einem eigenen Kind vorstellen.

Im Laufe der Zeit ist der Entschluss, dass kein Kind, auch kein eigenes, noch einmal solches Leid erfahren soll, so weit in das Unterbewusstsein abgesunken, dass wir ihn bei bloßem Nachdenken nicht mehr sehen können. Vertrauen heißt der Schlüssel, mit dem wir behutsam durch die Pforte zum Unterbewusstsein gehen können, um in diesem geheimen Garten die Samen zu finden, die im Stillen oft zu einer beachtlichen Pflanze herangewachsen sind. Achtsames Betrachten und Lösen  kann dann in den inneren Frieden führen.

Wir dürfen lernen, gut für uns selbst zu sorgen und dürfen auswählen, worauf wir unsere Fürsorge lenken wollen. Das dürfen wir selbst sein und auch andere Menschen, aber auch sinnhafte Projekte können zu unseren „Kindern“ werden. Damit können wir unsere mütterliche Seite leben und auf uns selbst stolz sein.

Klassentreffen – Begegnung mit mir selbst

fotolia Datei: #99554864 | Urheber: Marco2811

fotolia Datei: #99554864 | Urheber: Marco2811

Haben Sie auch schon eine Einladung zum Klassentreffen erhalten?

Mein erster Gedanke war: Wie lange ist das jetzt her, dass ich die Mitschüler alle gesehen haben? In welchem Jahr war mein Abschluss?

Die früheren Freunde und Freundinnen weiß man gleich wieder. Und wer waren die Anderen alle? Als Erinnerungshilfe dient mir das letzte Klassenfoto. Das Gefühl der Zusammengehörigkeit, das man in bestimmten Kursen oder Gruppen entwickelt hatte, persönliche Erlebnisse mit der Einen oder dem Anderen helfen mir, mich zu erinnern. Ja, der Vorname ist schnell wieder abrufbar, aber der damalige Nachname? Damals waren fast nur Mädchen in diesem Jahrgang, die allermeisten haben in der Zwischenzeit sicherlich ihren Nachnamen geändert.

Und welche Träume wir damals am Ende der Schulzeit hatten! Fast die Hälfte von uns wollte Lehrerin werden. Ich bin gespannt, wie sich das Leben bei uns allen entwickelt hat. Wer konnte seine Träume realisieren und falls ja, sind sie dann so zufriedenstellend, erfüllend, wie wir uns das damals vorgestellt haben? Haben sich die Erwartungen erfüllt, die wir an den Beruf und auch eine Beziehung oder gar das Leben als Familie hatten?

Wohin hat uns das Leben geführt? Manche sind stets da geblieben, wo wir zur Schule gingen, viele sind nach einigen Jahren der Ausbildung wieder in ihre Heimatstadt oder in die Nähe gezogen, haben das Band zu Familie und Freunden weiter gefestigt. Nur wenige sind für das Studium in der Ferne gegangen und dort geblieben, wohin ihr Beruf oder der Beruf des Partners sie geführt hat.

Ich treffe manche Mitschüler wieder, die mich seit vielen Jahren nicht mehr gesehen haben, so wie ich sie. Und das, was wir von einander wissen, sind die Eindrücke aus unserer Schulzeit. Dadurch trifft man quasi sich selbst und einen Teil seiner Vergangenheit, dem man sich selten widmet. Durch diese Konfrontation mit sich selbst und seinen Idealen und Vorstellungen aus einer anderen Lebensspanne sieht man viel klarer den Unterschied zwischen den damaligen Zielen und Idealen und dem, wohin sich das eigene Leben entwickelt hat.

Es entsteht die Frage: Welche Entscheidungen habe ich selbst getroffen und welche wurden für mich getroffen? Wo war mein Leben wirklich selbstbestimmt? Es ist also Zeit für eine Bestandsaufnahme und die Chance, sich wieder seiner Träume bewusst zu werden und eventuell neue Entscheidungen zu treffen.

Ich bin schon ganz gespannt, wie das die früheren Mitschüler und Mitschülerinnen gemeistert haben.