Schlafanzug-Challenge – Wie werde ich sichtbar?

Guten Morgen Fotolia #44167663 | Urheber: mihi

Letzte Woche habe ich an einem Webinar teilgenommen, der Schlafanzug-Challenge von Leonie und Markus Walter. Und das jeden Morgen um 6.45 Uhr. Wie heißt dieses Sprichwort mit der goldenen Morgenstunde sinngemäß auf Englisch: „The early bird catches the worm.“

Eine sehr spannende Erfahrung, jeden Morgen noch ein ganzes Stück früher aufzustehen, um viertel vor sieben vor dem Rechner zu sitzen und sich dann einem Aspekt des Themas zu widmen, wie man besser sichtbar wird. Hellwach und hoch motiviert.

Ja, der Mensch wächst mit seinen Aufgaben, besser noch mit seiner Motivation. Und Leonie und Markus Walter verstehen es wunderbar, die gute Laune zu wecken und die Lust darauf, sich einem neuen Thema zu widmen. Und als später auch meine Familie aus dem Haus war, habe ich bis um neun Uhr morgens schon ein großes Stück meiner täglichen Hausaufgaben bewältigt, die sich um die Öffentlichkeitsarbeit für meine Praxis drehen.

Eines der zentralen Themen dieser Webinarreihe ist die Darstellung der eigenen Kompetenzen, sich bewusst zu werden, welche Fähigkeiten man selbst hat und diese kurz und knapp, leicht verständlich vorzustellen. Viele kennen die Merkmale eines sogenannten Elevator Pitch schon. Wie stelle ich mich jemandem vor, der mit mir ein Stück im Aufzug fährt? Diese Überlegung steht hinter einer solchen Kurz-Vorstellungs-Übung.

Dazu braucht es meist etwas Übung, denn den meisten Menschen fällt es sehr schwer, die eigenen Fähigkeiten und Kompetenzen mitzuteilen, dazu noch kurz und knapp. Und dann ist man unsicher, wie die gewählte Selbstdarstellung beim Gegenüber ankommt. Da ist eine größere Anzahl von wohlmeinenden Menschen mit dem gleichen Ziel sehr hilfreich. Manche Kurzvorstellungen waren griffig und einprägsam formuliert, andere verwendeten ein Bild für sich und ihre Arbeit, das in den Köpfen der Hörer völlig andere Erwartungen hervorrief als beabsichtigt, manche hatten Probleme ihre Fähigkeiten klar zu benennen, andere wählten zu lange Umschreibungen oder konnten kein klares, eindeutiges Bild erzeugen von dem, was sie eigentlich tun.

Sehr spannend. Und spannend auch die Erfahrung Selbstbild und Außenwahrnehmung in Einklang zu bringen. Und alle Teilnehmer haben davon proftiert, Anregungen und Impulse für das eigene Tun mitgenommen, interessante andere Menschen kennengelernt, gesehen, dass sich ein anderer Fachmann der gleichen Sparte durchaus von einem selbst unterscheidet.

 


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