Schon wieder ist ein Jahr vorbei? Feng Shui und das Jahr der Ratte 2020

Neujahrs-Lampions

Ich komme gerade aus London zurück und da wurde in China Town alles für die große Feier zum Beginn des neuen Jahres nach dem chinesischen Sonnenkalender vorbereitet.

Der Beginn des Jahres nach dem Mondkalender, der für das Feng Shui des neuen Jahres genutzt wird, beginnt allerdings erst am 4. Februar 2020. Dann begint das erfolgsverheißende Jahr der Ratte.

Was bedeutet es, dass die gesellige Ratte jetzt die Herrschaft über das Jahr übernimmt?

Die Ratte ist bekannt für ihr unkoventionelles Denken, kreative Ideen und pfiffige Poblemlösungen. Ein Thema, eine Chance sehen und dann handeln, zupacken, das sind Eigenschaften, die dieses Jahr besonders gefragt sein werden. Denn auch wenn uns wunderbare Gelegenheiten geboten werden, dürfen wir doch etwas dafür tun, dass wir sie erfolgversprechend umsetzen können.

Bequem zurücklegen, das ist dieses Jahr nicht angesagt.

Feng Shui Kompass Bildrechte U.Hellmann

Wie sich die Energien dieses Jahres auf Ihr Heim, Ihren Arbeitsplatz oder Ihre Projekte auswirkt, das sollte dennoch in einer individuellen Feng Shui Beratung betrachtet werden, denn jeder Mensch und seine Lebenssituation sind einzigartig und so bedarf es individueller Maßnahmen, um alles in einen förderlichen Fluss der Energien für Sie zu bringen.

Familienstellen – Was kann man damit betrachten?

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Alle Mitglieder einer Familie sind miteinander verbunden, wie mit unsichtbaren Fäden. Diese Bande sind Liebe und Treue und es gelten eigene Gesetzmäßigkeiten, mit denen das System als Ganzes versucht im Gleichgewicht zu sein.

Verlust

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Hatte eine Familie zum Beispiel durch Krieg, Flucht oder Vertreibung alles verloren, so kann es sein, dass sich das Thema Verlust wie ein roter Faden durch die Generationen zieht. Ein Enkel oder Urenkel kann heute noch Schwierigkeiten damit haben Geld zu besitzen oder zu behalten, alles Erworbene zerrinnt wie Sand zwischen den Fingern.

Schuld

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Oft hört man den Satz: „Immer bin ich schuld“. Aber in diesem Leben gab es kein schuldhaftes Verhalten, nichts, das diesen Satz rechtfertigen würde. Aber vielleicht hatte ein Vorfahre Schuld auf sich geladen. Ein solches Thema kann sich unbewusst in nachfolgenden Generationen finden, auch wenn es nur ein vages Gefühl ist.

Hier ist es hilfreich zu sehen, wo die Ursache eines Themas liegt, damit alles wieder dorthin zurückgegeben werden kann.

Mangelnde Lebensfreude

Mangelnde Lebensfreude hat manchmal ihren Ursprung im plötzlichen Tod eines geliebten Menschen. Die Angehörigen, Eltern, Kinder oder Geschwister glauben, kein Anrecht mehr darauf zu haben, dass es ihnen gut geht. „Es steht mir nicht zu, dass es mir gutgeht, dass ich Freude empfinde“ ist ein Satz, von dem wir uns manchmal gar nicht erklären können, wo er herrührt. Wir erinnern uns an keine Situation, die der Auslöser sein könnte. Vielleicht haben sich zwei Seelen auf den Weg zu Vater und Mutter gemacht, aber nur ein Kind wurde geboren. Selbst wenn niemand davon wusste, so weiß es unsere Seele, dass da ein Geschwisterchen fehlt.

Neben diesen Themen gibt es noch viele andere, die bei einer Aufstellung betrachtet werden können.

Erfahren Sie selbst wie befreiend, klärend eine Aufstellung für Sie und Ihre Lebensthemen sein kann und bringen Sie damit wieder mehr Leichtigkeit und Freude in Ihr Leben.

Familienstellen – Was ist das?

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Wie ist es entstanden?

Das, was landläufig als „Familienstellen“ bezeichnet wird, entwickelte sich aus Methoden der Familientherapie.

Die amerikanische Familientherapeutin Virginia Satir (geboren 1916, gestorben 1988) entwickelte den neuen Ansatz, dass bei der Behandlung eines Klienten dieser nicht nur alleine betrachtet werden sollte, sondern auch die Menschen, mit denen er in enger Verbindung steht, das System seiner Familie. Ein damals revolutionärer Ansatz der Therapie.

Um dieses Beziehungsgeflecht aufzuzeigen und darin lösungsorientiert mit den Menschen zu arbeiten, entwickelte sie die Methode der „Familienskulptur“.

Der deutsche Bert Hellinger (geboren 1926 in Leimen) lebte und arbeite 16 Jahre als Priester in einem Missionsordens. Nach seiner Rückkehr aus Afrika studierte er Psychoanalyse und andere verwandte Themen und lernte auch die Methoden von Virginia Satir kennen. Daraus entwickelte er eine eigene Art der System- und Familienanalyse.

Das Aufstellen

Hellinger betrachtet das System einer Familie, indem er Menschen in einem Raum an verschiedenen Stellen aufstellt. Dies sind keine Betroffenen oder Mitglieder der Familie desjenigen, für den etwas geklärt wird, sondern Fremde, Teilnehmer einer Aufstellungsgruppe, sogenannten Stellvertreter. Jeweils eine Person für ein Mitglied der Familie. Die Person, für die etwas geklärt werden soll, ist dabei anwesend und wählt diese Stellvertreter aus. Mit dieser Methode kann man das Geflecht von Beziehungen aufzeigen, das nicht nur zwischen Menschen in Familien, sondern auch in Firmen, Einrichtungen oder in Systemen vorhanden ist.

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Familienstellen

Da das Aufstellen in vielen Fällen für das Klären von Themen im familiären Umfeld verwendet wird, hat sich landläufig das Wort „Familienstellen“ dafür und auch alle neueren methodischen Abwandlungen davon eingebürgert.

Bert Hellinger bezeichnet seine Methode heute als Lebenshilfe.

Wer zählt zur Familie?

Man betrachtet in der Anamnese alle Mitglieder der Familie, aus der man stammt. Das sind Vater und Mutter und eventuelle Geschwister. Dazu zählen aber auch die Großeltern, Urgroßeltern und andere Vorfahren, deren Lebensgeschichte vielleicht noch einen Einfluss auf das Leben des Klienten haben. Das kann sowohl jemand sein, der noch lebt, als auch ein Familienmitglied, das schon lange verstorben ist.

Manchmal gibt es auch ein sogenanntes „schwarzes Schaf“ in der Familie, jemand, der aufgrund seines Lebenswandels, wegen einer körperlichen oder seelischen Krankheit oder aus anderen Gründen aus dem Kreis der Familie ausgeschlossen wurde. Auch diese Person kann wichtig sein.

Auch die Mitglieder der jetzigen Familie können dazukommen; also Partner und Kinder.

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Alle Mitglieder einer Familie sind in Liebe und Treue mit einander verbunden, ohne Unterschied, ob man gerade in einem guten Verhältnis zu einander steht, ob es kriselt, ob der Kontakt abgebrochen wurde oder ein Familienmitglied bereits verstorben ist. Alle sind miteinander – wie mit unsichtbaren Fäden – verbunden.

Und dies kann einen starken Einfluss auf das Leben eines Menschen haben, ohne dass er sich dessen bewusst ist. Ein erfahrener Aufstellungsleiter unterstützt dabei, Verflechtungen zu erkennen und behutsam zu lösen. Dies erfordert manchmal nach einer Aufstellung auch noch eine weitere Sitzung, in der das Erlebte verarbeitet wird.

Im nächsten Artikel erfahren Sie mehr darüber, in welchen Themenbereichen man mit dieser Methode unterstützen kann.

Wenn Sie das Aufstellen persönlich kennenlernen wollen, erfahren Sie unter coaching@ursula-hellmann.com die nächsten Termine.

In einem kostenlosen persönlichen Gespräch können wir klären, ob Ihr Anliegen für eine Aufstellung geeignet ist oder eine Coaching-Sitzung für Sie der geeignete Rahmen auf dem Weg zu mehr Lebensqualität ist.

Die 5 Phasen des Sterbens

Die bekannte Forscherin Elisabeth Kübler-Ross, die in der Schweiz geboren wurde und später in den USA an verschiedenen Universitäten lehrte und forschte,  befasste sich intensiv mit der Sterbeforschung. Sie interviewte Sterbende und formulierte, dass das Sterben vom Sterbenden in 5 Phasen erlebt werde.

  1. Nicht-wahrhaben wollen. In dieser Phase glaubt der Kranke, dass der Befund ein Fehler sein muss, vielleicht die Unterlagen vertauscht wurden, dass ein Irrtum des Arztes vorliegt.

2. Zorn. In dieser Phase ist der Patient wütend auf denjenigen, der den Befund erstellt hat, auf alle, die gesund sind, warum muss gerade er diese Krankheit haben. Hier stehen betreuende Menschen, besonders Familienangehörige ohne größere emotionale Distanz zum Kranken oft vor der größten Herausforderung. Hier werden sie mit Vorwürfen und ungerechten Anschuldigungen konfrontiert. Dabei ruhig zu bleiben und nicht darauf einzugehen vermeidet einen unguten Kreislauf gegenseitiger  Vorwürfe.

3. Verhandeln. Nun versucht der Kranke mehr Zeit herauszuhandeln. Sehr oft geschieht das ganz im Stillen, indem man versucht mit Gott einen Handel einzugehen, oder zumindest noch so viel Zeit zu bekommen, bis man etwas Bestimmtes erlebt hat, z. B. die Hochzeit des eigenen Kindes, Weihnachten oder ein anderes wichtiges Ereignis.

4. Depression und Rückzug sind oft die Folge davon, dass die Endgültigkeit des eigenen Schicksals klar vor den eigenen Augen steht und dass es nicht abgewendet werden kann. Dann verfällt der Kranke in tiefe Traurigkeit, er zieht sich von den Menschen zurück, die ihn sonst umgeben, er zieht sich in sich selbst zurück. Er spricht wenig, ist niedergeschlagen und traurig.

5. Zustimmung zum eigenen Schicksal gelingt denjenigen am ehesten, die auf ein langes, gelebtes Leben zurückblicken können. Alten Menschen fällt das leichter als jungen. Wer Kinder hat, kann oft leichter loslassen, das Leben sozusagen weitergeben, hat das Gefühl etwas Wichtiges geleistet zu haben. In diesem inneren Frieden kann man dann auch das eigene Leben loslassen und, wie Elisabeth Kübler-Ross sagt, den Bewusstseinzustand verändern, denn ganz gehen wir nie.

Diese unterschiedlichen Phasen laufen dabei nicht unbedingt eine nach der anderen ab, sie können sich überschneiden, mancher Kranke wiederholt verschiedene Phasen des öfteren, manche werden auch ausgelassen. Das Sterben ist – wie das Leben – ein sehr individueller Prozess. Und nicht bei allen kommt es dazu, dass sie ihr Sterben akzeptieren können. Dies gelingt eher älteren Menschen, die auf ihr Leben zurückblicken und erkennen, was sie geleistet haben, was sie der Welt hinterlassen haben.

In all diesen Phasen ist es für den Kranken wichtig, dass er die Möglichkeit hat über das zu sprechen, was er empfindet seine Gedanken zu teilen, seine Emotionen zu zeigen.

Frau Kübler-Ross hat als eine der ersten den Sterbeprozess in die Aufmerksamkeit der Lebenden, der Medien und der Gesellschaft zurückgeholt. Und sie hat damit den Menschen ein Werkzeug an die Hand gegeben, welche die Sterbenden auf ihrem letzten Weg begleiten, sie pflegen und betreuen. Damit ist es leichter, den Sterbenden so zu betreuen, wie er es in diesen Phasen benötigt. Das Wichtigste dabei ist ein aktives, zugewandtes Zuhören ohne zu bewerten, was der Patient gerade äußert, in welcher der verschiedenen Phasen er sich gerade befindet.

In früheren Gesellschaften war der Tod ein akzeptierter Bestandteil des Lebens. So wie das Geboren-Werden eine wichtige Station des Lebens ist, so ist es auch das Sterben.

Unsere Vorfahren hatten dazu eigene Traditionen und Gebräuche entwickelt, die es dem Einzelnen und auch den Hinterbliebenen, einer Gemeinschaft erleichtert, mit dem Sterben, dem Verlust eines Mitgliedes der Familie umzugehen. Vieles davon ist verloren gegangen, der Tod wurde ausgelagert, verdrängt, findet meist nur in abgeschirmten Bereichen statt: Hospiz, Krankenhaus, Pflegeheim. Nur wenigen ist es vergönnt, im Kreis ihrer Familie zu gehen.

Für mich selbst war es eine bereichernde Erfahrung meine Mutter nach der Mitteilung, dass sie an Krebs erkrankt sei, auf ihrem Weg zu begleiten – bis zu ihrem letzten Atemzug.

Nach ihrer Diagnose und Behandlung mit Bestrahlung und Hyperthermie haben wir sie zu uns in unseren Wohnort geholt. Hier konnte sie die ihr noch verbleibende Zeit selbstbestimmt verbringen, mit wachsender Unterstützung.

Ich habe sie begleitet durch all die Phasen, bei ihrem Weg durch Krankenhaus und Hospiz bis zum großen Ausatmen… Ich konnte ihr helfen Frieden zu finden und habe damit auch meinen eigenen Frieden gefunden.

Und nun darf ich mich selbst neu sehen. Wie sagte meine Schwester: Jetzt, wo wir keine Eltern mehr haben, sind wir endlich auch keine Kinder mehr.

Die 5 Sprachen der Liebe – Kennen Sie die schon?

Der amerikanische Buchautor und Beziehungs-Coach Gary Chapman hat ein Buch veröffentlicht mit dem Titel „Die 5 Sprachen der Liebe – Wie Kommunikation in Beziehungen gelingt“.

In diesem Buch stellt er die These auf, dass die Menschen auf unterschiedliche Weise ihre Zuneigung ausdrücken, sogenannte „Sprachen“. Und nur diejenigen, die die gleiche Sprache sprechen oder zumindest kennen, erkennen die Wertschätzung, die ihnen von ihrem Gegenüber entgegengebracht wird. Falls man eine „fremde“ Sprache aber nicht kennt, führt das zu gegenseitiger Enttäuschung und Frustration, im schlimmsten Falle sogar zum Auflösung einer bestehenden Beziehung.

Und dabei beschreibt er Menschen, die den gleichen kulturellen Hintergrund haben, also keineswegs Menschen aus verschiedenen Kulturkreisen.

Und was meint er damit?

Schon als Kind haben wir Vorlieben, wie wir einem anderen Menschen, den wir gerne haben, unsere Zuneigung zeigen. Da gibt es die kleinen Künstler, die wunderbare Bilder malen, die Aktiven, die gerne für den anderen etwas vorführen, aufsagen, die kleinen Helfer und andere mehr.

Zum einen sind dies also Gewohnheiten oder Vorlieben, die uns angeboren sind, aber es gibt auch noch die anerzogenen Gepflogenheiten, die geschlechts- und/oder gesellschaftsspezifisch sind und zum Teil auch in einer bestimmten Zeit beheimatet sind.