Feng Shui – Wie geht das?

Was passiert bei einer Feng Shui Beratung?

Das ist die häufigste Frage, die ich gestellt bekomme, wenn sich jemand bei mir meldet, der sich bei der Gestaltung seiner Räume Unterstützung wünscht und sich zu Hause oder am Arbeitsplatz wohler fühlen und mehr in seiner Kraft sein möchte.

Normalerweise besuche ich meine Auftraggeber in ihrer Wohnung oder ihrem Unternehmen und  bekomme einen Plan der Räume ausgehändigt, die energetisch optimiert werden sollen. Danach messe ich mit dem Feng Shui Kompass, Luopan genannt, die Himmelsrichtung wichtiger Punkte im Gebäude und außerhalb.

Sowohl die Lage des Gebäudes in einer Ortschaft ist von Bedeutung als auch vorhandene Formen der Landschaft, Nachbargebäude, Straßenführung und mehr. Auch bei dem Gebäude selbst werden viele Punkte werden abgefragt, zum Beispiel das Jahr, in dem die Immobile erbaut wurde, und mehr.

Landhaus

Bildrechte: U.Hellmann

Feng Shui für private Wohnräume

Bei der Beratung privat genutzter Räume fließen auch persönliche Daten der Bewohner mit ein. Wann wurde die Immobilie bezogen, fanden bereits Umbauten statt?   Besonders wichtig ist auch die Frage, wie die einzelnen Räume genutzt werden, denn ein Schlafzimmer benötigt eine ruhigere Energie als ein Arbeitszimmer. Welche Himmelsrichtung fördert hier den gesunden Schlaf am meisten? Wo ist hier der optimal Platz für ein Büro oder Kinderzimmer?

Die Küche ist im Feng Shui maßgeblich für das Thema Gesundheit zuständig, daher ist es wichtig, bestimmte Punkte wie den Herd, an dem die Speisen zubereitet werden, optimal auszurichten.

Nach der Begehung erfolgt die Auswertung aller Daten bei mir zuhause. Sie werden individuell berechnet und zu einander in Beziehung gesetzt, um so einen förderlichen Kreislauf der Energien zu kreieren. Eventuell müssen Kompromisse gefunden werden, damit z.B. das gemeinsame Ehebett in einer förderlichen Richtung für beide Partner stehen kann. Und hat das Haus vielleicht eine „Pfirsichblüte“, also eine Konstellation, welche die Zweisamkeit und das Beziehungsglück fördert?

Feng Shui fürs Business

Bei der Beratung eines Geschäftes ist eine der wichtigsten Fragen, wie das Unternehmen bestmöglich den Eigentümer unterstützen kann. Welche bereits vorhandenen Einflüsse z.B. der Landschaftsformen können durch Maßnahmen im Innen unterstützt oder verstärkt werden? Welche Energien sollten eher abgeschwächt werden? Wie kann der Geldfluss optimiert werden und an welcher Stelle sollte daher am besten die Kasse in einem Geschäft stehen? Wo im Gebäude liegt das optimale Büro für den Firmeninhaber? Sowohl die Farbgebung in einzelnen Räume als auch die Auswahl der  zu verwendenden Materialien kann dabei mit einbezogen werden, um eine konstruktive und förderliche Atmosphäre herzustellen und effektives Arbeiten zu unterstützen.

Wann sollte man eine Feng Shui Beratung in Betracht ziehen?

Ideal ist eine Beratung immer vor Umbau, Neubau oder Renovierung, denn wenn es förderlicher wäre, den Herd, der einen Einfluss auf die Gesundheit der Bewohner des Hauses hat, eventuell an einer bestimmten Stelle aufzustellen, so kann das vor der Planung oder einer Umbaumaßnahme leichter umgesetzt werden als danach.

Eine Beratung zur Optimierung der vorhandenen Gegebenheiten und Möglichkeiten kann aber auch erfolgen, wenn die Räume bereits bewohnt oder genutzt werden.

Nachdem alle relevanten Werte aufgenommen wurden, erfolgt die genaue Auswertung und Berechnung der Daten bei mir zuhause und ich vereinbare einen Termin für die Abgabe der Beratung und für die Erläuterung aller empfohlenen Maßnahmen direkt bei Ihnen vor Ort.

So können Sie sich wieder wohlfühlen in Ihren privat oder geschäftlich genutzten Räumen, die vorhandenen Energie optimal nutzen und mit mehr Freude, Konzentration, Kraft und innerer Ruhe in Ihren Tag gehen.

 

Endlich zuhause – in mir, in meinem Leben und in meinem Heim

Zu Beginn dieses Jahres habe ich an einem Kurs von Anne Kerstin Busch teilgenommen. Es ging darum einen neuen Slogan zu finden, unter dem sich das zusammenfassen läßt, was die Schwerpunkte meiner Arbeit in diesem Jahr umfasst.

Das war eine spannende Aufgabe, denn im Lauf der Zeit verändert sich – nicht nur durch Corona – so manches Herzensthema, manches wird weniger relevant und Neues kommt hinzu.

Endlich zuhause

diesen Wunsch haben viele von uns. Oft fühlen wir uns getrieben, vom Leben, der Arbeit, unserem Perfektionismus, den Ansprüchen der anderen an uns, den Erfordernissen des Alltags, und vielem mehr. Wir dürfen lernen anzukommen, an einem Ort im Innen oder Außen, der uns das Gefühl gibt, da darf ich sein, hier kann ich ausruhen und ganz bei mir selbst sein.

in mir

Den Raum in unserem Inneren, der das sein darf, den kann ich nur selbst schaffen, wenn ich nicht  schon in meiner frühen Kindheit dieses Gefühl von meiner Familie vermittelt bekommen habe. Ja, ich darf diesen Raum selbst erschaffen, in dem ich ganz bei mir bin.

in meinem Leben

Und nun kann ich auch mein Leben so gestalten, wie es heute zu mir passt. Ich erlaube mir die alten Prägungen aufzulösen, die ich in meiner Kindheit ungefiltert aufgenommen habe, die aus einer anderen Generation stammen – und die heute nicht mehr zu mir passen. Das kann im Berufsleben sein, aber auch im privaten Bereich.

in meinem Heim

Das darf ich auch auf meine äußerste Hülle – meine Wohnung, meinen Arbeitsplatz und mein Home Office ausdehnen und hier überholte Energien und Strukturen loslassen, die mich an Altem festhalten lassen. Manches davon gehört zu mir, wie ein nicht mehr passender Wintermantel, aber manche diffusen und eventuell schweren Energien gehören vielleicht  auch zu dem Ort. Leichtigkeit darf einziehen wo ich lebe und arbeite. Ab jetzt darf es auch hier überall hell und klar werden, ganz so, wie es mir selbst heute entspricht.

Dabei unterstütze ich Sie gerne mit meinem Wissen und meinen Fähigkeiten.

Endlich zuhause  – in mir, in meinem  Leben, in meinem Heim

Wie das gehen kann, können wir gerne in einem unverbindlichen Erstgespräch herausfinden.

Jahresrückblick 2020

Wie fühlen Sie sich, wenn Sie auf das Jahr 2020 zurückblicken?

Dieses Bild beschreibt wie viele von uns dieses Jahr 2020 empfunden haben: Alles steht Kopf.

Seit dem Frühjahr hat sich das Leben für viele Menschen etwas, deutlich mehr oder auch ganz grundlegend geändert. Eine Freundin arbeitet in einem neu eröffneten Hotel, ein guter Bekannter ist in der Event Gastronomie, eine Freundin ist als Physiotherapeutin tätig, eine andere ist Künstlerin.  Hier ist die Existenz gefährdet, das Einkommen ist drastisch gesunken.

Und für andere ist die Arbeitsbelastung enorm gestiegen: Bei allen, die im Gesundheits- und Pflegebereich arbeiten, bei allen, welche die Grundversorgung sicherstellen, in Familien mit schulpflichtigen Kindern, bei denen die Eltern im Home Office tätig sind und für die Kinder Home Schooling organisieren müssen.

Und für viele Menschen ist die Einsamkeit das Allerschlimmste: Kinder, die ihre Freunde kaum sehen, Senioren im Altersheim, die kaum mehr Besuch bekommen und die große Gruppe der Singles, die weder die Möglichkeit haben am Arbeitsplatz, beim Sport noch bei anderen Gelegenheiten neue Menschen kennenzulernen.

Andere freuen sich über positive Veränderungen wie die Arbeit im Home Office. Endlich nicht mehr im Stau stehen auf dem Weg zum Arbeitsplatz, all die Zeit, die gespart werden kann, wenn man nicht mehr fahren muss, etc.

Und wie sehe ich auf dieses Jahr zurück?

Ich bin dankbar, dass es uns dreien gut geht. Unser Sohn studiert seit dem Frühjahr ausschließlich online von zuhause, er hat die Hochschule nur zu den Prüfungen von innen gesehen. Mein Mann, der auch im Home Office ist, hat zum Glück ein eigenes Büro bei uns und ich arbeite weiterhin mit vielen wunderbaren Menschen am Telefon.

Und ich konnte mich Häusern widmen, die sich bisher schwer, traurig, missgünstig oder ohne innere Mitte anfühlten. Dorthin durfte ich wieder Licht und Liebe, Leichtigkeit und Lebensfreude bringen. Diese Arbeit erfüllt mich immer mit besonderer Freude, da sich das Leben der Menschen von nun an meist grundlegend verändert.

Und ein anderes meiner Lieblingsthemen ist wieder an mich herangetragen worden, die Arbeit mit Menschen, die sich ein Kind wünschen. Dabei helfen zu dürfen die unbewussten Blockaden aufzuspüren und zu lösen und eines Tages das Bild eines neuen Erdenbürgers, eines kleinen Kindleins geschickt zu bekommen, das erfüllt meine Seele.

Auch bei uns haben sich die Kontakte zu Freunden und Weggefährten reduziert. Wir genießen unser Zuhause am Waldrand, wo wir gleich durch Wald und Feld spazieren gehen können. Alle Feste sind kleiner geworden, da waren wir meist nur zu dritt. So war das auch an meinem Geburtstag, der sonst aus einer großen Runde kompetenter Frauen bestand.

Und da bekam ich dieses heitere Bild von meiner Schwester geschickt hat, ein einladende Kaffeetafel im Garten, schönes Wetter und ein leckerer Kuchen auf dem Tisch.

Und eine, nein zwei Rollen Klopapier??? Auf dem Tisch???

Erst auf den zweiten Blick erkenne ich, dass es sich bei der kleineren Rolle um echtes Klopapier handelt, um eine Dekoration. Und die große Rolle? Das ist ein Kuchen, der dekoriert ist wie eine Klopapierrolle! Eine wahrhaft meisterliche Idee, um das Thema zusammenzufassen, das fast dieses ganze Jahr dominiert hat.

Das darf das Motto sein für das kommende Jahr: Machen wir aus allem, was uns begegnen mag, das Allerbeste!

 

 

 

 

Die 5 Sprachen der Liebe – Kennen Sie die schon?

Der amerikanische Buchautor und Beziehungs-Coach Gary Chapman hat ein Buch veröffentlicht mit dem Titel „Die 5 Sprachen der Liebe – Wie Kommunikation in Beziehungen gelingt“. Ein Bestseller auch in Deutschland.

Kommunikation in Beziehungen

In diesem Buch stellt er die These auf, dass Menschen auf unterschiedliche Weise ihre Zuneigung ausdrücken. Jede Weise entspricht für ihn einer „Sprache“. Und nur diejenigen, welche die gleiche Sprache sprechen oder zumindest kennen, erkennen die Wertschätzung, die ihnen von ihrem Gegenüber entgegengebracht wird. Kennt man eine andere oder „fremde“ Sprache aber nicht, so führt das zu gegenseitiger Enttäuschung und Frustration, im schlimmsten Falle sogar zum Auflösen einer bestehenden Beziehung.

Chapman beschreibt dabei Menschen, die den gleichen kulturellen Hintergrund haben und die gleiche Muttersprache sprechen, also keineswegs Menschen aus verschiedenen Kulturkreisen.

Was meint er mit „Sprache“?

Schon als Kind haben wir Vorlieben, wie wir einem anderen Menschen, den wir gerne haben, unsere Zuneigung zeigen. Da gibt es die kleinen Künstler, die wunderbare Bilder malen, die Aktiven, die gerne für den anderen etwas vorführen, aufsagen. Es gibt die kleinen Helfer, die gerne andere unterstützen und diejenigen,  die für ein Lob oder eine Umarmung den höchsten Berg erklimmen.

Zum einen sind dies also Gewohnheiten oder persönliche Vorlieben, die uns angeboren sind, aber es gibt auch noch die anerzogenen Gepflogenheiten, die geschlechts- und/oder gesellschaftsspezifisch sind und zum Teil auch in einer bestimmten Zeit beheimatet.

Wenn beide Partner dieselbe Sprache sprechen, so ist die Kommunikation leicht, können Gefühle ausgetauscht werden und es ist einfach dem/der anderen seine Zuneigung zu zeigen. Sprechen wir verschiedene dieser „Sprachen“ entstehen Missverständnisse und Enttäuschungen und man findet sich leicht in einer Abwärtsspirale wieder, bei der jeder klagt: Der/die andere versteht mich nicht.

Das Beziehungskonto

Wenn wir uns um den Partner bemühen, dann versuchen wir unsere Zuneigung auszudrücken. Wir zeigen sie auf die Art und Weise, welche wir als Kind gelernt haben oder die uns selbst entspricht. Wir zahlen damit auf ein imaginäres Beziehungskonto ein und hoffen so uns dem Andren im besten Licht zu zeigen. Wir erhoffen uns 100 Punkte auf der Werteskala der Beziehung.

Das Missverständnis

Eines der klassischen Missverständnisse entsteht, wenn zum Beispiel ein Mann das Auto seiner Partnerin in die Waschstraße fährt, es auftankt oder etwas anderes tut, das in der Skala seiner Werte hoch angesiedelt ist. Sehr oft erwarten Männer dafür Lob und Anerkennung, eine Sprache, die sie verstehen. Sollte die Sprache der Partnerin aber nicht das Tun oder das Loben sein, sondern gemeinsam verbrachte Zeit, führt das auf beiden Seiten zu Enttäuschung. Sie wünscht sich vielleicht einen gemeinsamen Spaziergang, ein gemeinsames Essen oder anderes. Damit beginnt eine Abwärtsspirale der Enttäuschung bei beiden, das Beziehungskonto leert sich, obwohl sich beide bemühen.

Die Lösung

Wenn beide herausfinden, welche Sprache sie selbst sprechen und welche die Partnerin oder der Partner, dann haben sie die Chance die Bemühungen des anderen wahrzunehmen, Zuneigung so zu zeigen, dass sie verstanden und angenommen wird. So füllen beide das Beziehungskonto, die Grundlage für eine gute Beziehung.